Die Veranstaltung wurde gemeinsam von Gambia (Koordinator der WTO-LDC-Gruppe), Deutschland (Koordinator der EIF-Finanzierungspartner) und dem Exekutivsekretariat des EIF organisiert und fand im Rahmen des EIF Global Forum 2025 mit dem Titel "Accelerating Impact - On the Road to EIF Phase Three" statt.
Aufbauend auf einer Nebenveranstaltung auf der 4. Internationalen Konferenz über Entwicklungsfinanzierung in Sevilla im Juni markierte dieses Treffen einen weiteren entscheidenden Schritt zum Start der dritten Phase des EIF. Diese soll in den kommenden Wochen beginnen, im Vorfeld einer hochrangigen Geberkonferenz auf der 14. Ministerkonferenz in Kamerun im März 2026.
In ihrer Eröffnungsrede betonte Generaldirektorin Okonjo-Iweala, dass die dritte Phase des EIF zu einem entscheidenden Zeitpunkt kommt und auf den Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren aufbaut, um den LDC bei der Bewältigung der aktuellen globalen Herausforderungen zu helfen.
Sie hob die Erfolgsgeschichte der Shea-Erzeugerinnen im Süden Malis hervor, deren Genossenschaft mit Unterstützung des EIF die Produktion und den Export erheblich steigern konnte. Seit 2019 hat die Gruppe 3.400 Tonnen Shea-Nüsse produziert und 1.100 Tonnen Shea-Butter verarbeitet, 420 Tonnen auf internationale Märkte exportiert und mehr als 2 Millionen USD an Einnahmen erzielt. "Hinter jeder Zahl steht das Leben von Menschen", sagte der Generaldirektor. "Für diese Frauen bedeutet der Handel ein höheres Einkommen, bessere Arbeitsplätze, größere wirtschaftliche und soziale Teilhabe und eine größere Widerstandsfähigkeit gegenüber lokalen und anderen Schocks."
Zu den weiteren Rednern gehörten Hon. Baboucarr Bouy, Minister für den öffentlichen Dienst, Verwaltungsreformen, politische Koordinierung und Umsetzung von Gambia und Koordinator der WTO-LDC-Gruppe, S.E. Manothong Vongxay, stellvertretender Industrie- und Handelsminister der Demokratischen Volksrepublik Laos, und Helge Zeitler vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Besondere Gäste waren Jochen Wermuth, Geschäftsführer von Wermuth Asset Management, und Eng. Adeeb Y. Al Aama, CEO der Islamic Trade Finance Corporation, sowie weitere hochrangige Vertreter. Vertreter der Finanzierungspartner bekräftigten ihr Engagement für den EIF, während eine Gruppe von Vertretern von Regierungen, internationalen Organisationen und globalen Initiativen Möglichkeiten zur Senkung der Handelskosten und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der LDC diskutierte. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten Ausführungen von Pamela Coke Hamilton, Exekutivdirektorin des International Trade Centre.
Seit seiner Gründung ist der EIF der einzige globale Rahmen für Handelshilfe, der ausschließlich darauf ausgerichtet ist, die am wenigsten entwickelten Länder dabei zu unterstützen, den Handel als Motor für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Armutsbekämpfung zu nutzen.
Weitere Informationen über den EIF und seine Arbeit finden Sie unter hier.
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