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China und die Vereinigten Staaten sind sich in ihrer Politik oft sehr uneins, aber nirgendwo ist die Kluft zwischen den rivalisierenden Mächten so deutlich wie auf Klimawandel – wie ihre Führer letzten Monat auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York deutlich machten.
Während US-Präsident Donald Trump den Klimawandel als „den größten Betrug aller Zeiten auf der Welt“ abtat, sagte sein chinesischer Amtskollege: Xi Jinping, nutzte den Moment, um Pekings neueste Strategien zur Lösung des Problems vorzustellen.
Xi sagte, China habe dies versucht seine Emissionen um 7 bis 10 Prozent senken Bis 2035 soll das Land seinen Höchststand erreichen und gleichzeitig den Anteil nichtfossiler Brennstoffe im Energiemix auf über 30 Prozent erhöhen, wobei der Schwerpunkt auf mehr Wind- und Solarenergiekapazität liegt.
Der Übergang zu grüner und kohlenstoffarmer Energie sei „der Trend der Zeit“, sagte Xi und forderte die internationale Gemeinschaft auf, „sich weiterhin auf die richtige Richtung zu konzentrieren“.
Der chinesische Präsident Xi Jinping hält am 24. September in New York eine Videoansprache auf einem Klimatreffen am Rande der UN-Generalversammlung. Foto: dpa
Während sich der Klimawandel verschärft, nutzt Peking wissenschaftliche Erkenntnisse, um eine ehrgeizige Umgestaltung der chinesischen Infrastruktur voranzutreiben.
Angetrieben von Daten, die ein steigendes Risiko von Überschwemmungen, Hitzewellen und extremem Wetter belegen, gestalten chinesische Politiker die städtischen Landschaften neu und legen dabei den Schwerpunkt auf Widerstandsfähigkeit – um den Herausforderungen einer heißeren, feuchteren und unvorhersehbareren Klimazukunft zu begegnen.