


Gesundheitsmitarbeiter interagieren im Evangelical Medical Center in Bunia, Ostkongo, am Freitag, den 3. Juli 2026, wo klinische Studien zu Ebola stattfinden sollen. Dirole Lotsima Dieudonne/AP Bildunterschrift ausblenden
KINSHASA, Kongo — Neue Verdachtsfälle von Ebola wurden in Teilen des Kongo gemeldet, die zuvor nicht betroffen waren, sagte die Regierung am Donnerstag, als die Zahl der Todesopfer bei dem jüngsten Ebola-Ausbruch im Land 600 erreichte.
Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums wurden Verdachtsfälle nun in den Provinzen Tshopo und Haut-Uele registriert, was auf die anhaltende Ausbreitung der Krankheit über das Epizentrum in Ituri hinaus hindeutet.
Ein am Mittwochabend veröffentlichter Bericht der kongolesischen Regierung besagte, dass zwei neue Verdachtsfälle in Kisangani in der Provinz Tshopo vermutet wurden. Der Minister sagte nicht, wie viele Fälle in Haut-Uele vermutet wurden. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle im ganzen Land hat nun 1.759 erreicht.
Der Bericht besagte, dass einer der beiden Verdachtsfälle in Tshopo mit der Gesundheitszone Nia-Nia in der Provinz Ituri in Verbindung stand, wo die ersten Fälle gemeldet wurden, während der andere Fall „keine offensichtliche geografische Verbindung zu bekannten Ausbrüchen“ habe. Die Behörden ermittelten.
Das Africa Centre for Disease Control sagte am Donnerstag, dass der jüngste Ausbruch der am schnellsten wachsende Ebola-Ausbruch auf dem Kontinent sei.
Die kongolesischen Behörden erklärten am 15. Mai einen erneuten Ebola-Ausbruch, nachdem die Krankheit laut Weltgesundheitsorganisation wochenlang ohne offizielle Erkennung übertragen worden war. Der jüngste Ausbruch wird durch das seltene Bundibugyo-Virus verursacht, für das es keinen zugelassenen Impfstoff oder keine Behandlung gibt.
Letzte Woche begannen klinische Studien zur Behandlung, nachdem Forscher eine mit Spannung erwartete Studie in der Hoffnung gestartet hatten, das Virus zu bekämpfen.
Die Bemühungen, das Virus einzudämmen, wurden auch durch eine Finanzierungslücke, Angriffe auf Gesundheitszentren und einen anhaltenden Konflikt in Ostkongo, dem Epizentrum des Ausbruchs, behindert.
#Ebola #death #toll #Congo #reaches #NPR

