Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Personen, die in unbekannten Kulturen mehr Stress erleben, schneller lernen und sich an soziale Normen anpassen können.
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Kurze Einblicke in aufkommende Trends im Management aus den ersten Seiten von MIT Sloan Management Reviewdem vierteljährlich erscheinenden Printmagazin.
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Sirozha/Getty Images
Obwohl Manager dazu neigen, Mitarbeiter zu schätzen, die nicht so schnell gestresst sind, zeigen Untersuchungen, dass Menschen, die einem höheren Stresslevel ausgesetzt sind, wenn sie einer unbekannten Kultur ausgesetzt sind, dazu neigen, sich schneller an die neuen sozialen Normen anzupassen.
Beim Vorstellungsgespräch Stellenbewerber suchen möglicherweise nach Beweisen dafür, dass sie unter Druck ruhig bleiben, und interpretieren Anzeichen dafür, dass sie leicht gestresst sind, als Warnsignale.
In fünf Studien haben wir verschiedene Methoden verwendet, um zu messen, wie leicht Menschen gestresst werden.
Obwohl sich unsere Studien auf das Erlernen zwischenmenschlicher Normen in unbekannten Landeskulturen konzentrierten, sind unsere Ergebnisse auch für andere Situationen relevant, beispielsweise für die Anpassung an eine neue Organisationskultur, die Interaktion mit Partnern mit anderem Hintergrund und den Umzug ins Ausland für einen Expat-Einsatz.
Erstens sollten Manager den Stress der Mitarbeiter in Zeiten des Übergangs oder Umbruchs routinemäßig überwachen.
Zweitens müssen Manager erkennen, dass Stress kein Indikator für Schwäche ist und zu erwarten ist, wenn man etwas Neues lernt.
Drittens sollten Manager überwachen und zwischen adaptivem Stress, der die Entwicklung vorantreibt, und chronischem Stress, der zu Burnout führt, unterscheiden.
Referenzen
1. S. Madan, K. Savani, P.H.https://doi.org/10.1037/pspi0000487.

