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Grenzen
Eine MIT SMR Initiative, die untersucht, wie die Technologie die Praxis des Managements umgestaltet.
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Chris Gash/theispot.com
Globale geopolitische Turbulenzen signalisieren nicht das Ende der Globalisierung, sondern ihre strukturelle Neukonfiguration. Unternehmen stehen der Waffeneinsatz von Lieferketten, der Segmentierung digitaler Ökosysteme und einer Zunahme des Wettbewerbs um Industriepolitik gegenüber. Die nächste Phase des globalen Wettbewerbs wird Unternehmen begünstigen, die Organisation, Lieferketten und Governance-Strukturen neu denken, um global vernetzt, aber geopolitischer trennbar zu bleiben, um den Marktzugang über konkurrierende Blöcke hinweg zu erhalten.
Die internationale Ordnung durchläuft einen strukturellen Wandel. Der Krieg im Nahen Osten, der anhaltende Konflikt in der Ukraine und große Veränderungen in der US-Handels- und Außenpolitik, die die traditionellen Allianzen des Landes verändert haben, sind Ausdruck einer breiteren Neukonfiguration der Macht.
Zölle, Exportkontrollen, Sanktionen und die Verwundbarkeit strategischer Engpässe, die von Meerengen bis hin zu Halbleiter-Ökosystemen reichen, legen die Fragilität global optimierter Lieferketten und Produktionsnetzwerke offen.
Der zuvor unsichtbare Wettbewerb um Informationsflüsse verändert sich, da Maßnahmen staatlicher Akteure zur Etablierung digitaler Souveränität erhebliche technologische Konsequenzen für multinationale Konzerne haben. Die Datenschutz-Grundverordnung und das Datengesetz der Europäischen Union verlangten beispielsweise von Social-Media- und Technologieunternehmen, Cloud-Infrastrukturen neu zu gestalten, Compliance-Teams und rechtliche Einheiten neu zu organisieren sowie Datenspeicherung und -verarbeitung zu verlagern, um sicherzustellen, dass europäische Nutzerdaten unter der Gerichtsbarkeit der EU bleiben.
Betrachten Sie unterdessen die jüngste Kontroverse in Chile, das unter US-Druck die Genehmigung eines Unterseekabels widerrief, das Santiago mit Hongkong verbinden sollte. Diese Situation verdeutlicht, wie digitale Infrastrukturprojekte in Ländern mittlerer Macht zu geopolitischen Brennpunkten geworden sind.
Tatsächlich ist das Konzept der Neutralität brüchig geworden. Der Krieg im Nahen Osten zeigt, dass bisher politisch neutrale Länder nicht immun gegen Angriffe sind. Große Technologieunternehmen wie Amazon, Google und Microsoft haben Hunderte Milliarden Dollar investiert, um riesige Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Oman zu entwickeln, nur um zu sehen, wie sie durch Drohnen und Raketen beschädigt wurden.
Warum traditionelle Optionen jetzt anders aussehen
Wie passen sich grenzüberschreitend tätige Unternehmen dieser sich entwickelnden Realität an – oder wie sollten sie sich anpassen? Unsere Forschung zu Globalisierungs- und Deglobalisierungswellen seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat ergeben, dass die wichtigsten Optionen, die multinationalen Konzernen bei geopolitischen Turbulenzen traditionell zur Verfügung standen – Austritt, Verlagerung oder Neuorganisation – sich jetzt etwas anders manifestieren als in früheren Krisen.
Austritt: Ist er ratsam? In der Vergangenheit haben Unternehmen, die in einem Land tätig waren, in dem ihr politisches Risiko zunahm, wahrscheinlich ihr Engagement neu bewertet und reduziert oder das Land sogar ganz verlassen Solche Entscheidungen sind nie einfach, da sie oft bedeuten, wertvolle Vermögenswerte aufzugeben und lukrative Chancen zu verpassen. Wie der Austritt von BP, Shellund
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