Tausende nahmen am Samstag an einem pro-palästinensischen Marsch in Auckland, der größten Stadt Neuseelands, teil. Nach Angaben der Organisatoren war es die größte Kundgebung dieser Art seit Beginn des Gaza-Krieges zwischen Israel und der militanten islamistischen Palästinensergruppe Hamas.
Nach Angaben der Gruppe "Aotearoa for Palestine" nahmen am Samstagmorgen rund 50.000 Menschen an der Kundgebung "March for Humanity" im Zentrum von Auckland teil. Die neuseeländische Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 20.000.
Die Sprecherin von Aotearoa for Palestine, Arama Rata, sagte, es sei der größte Marsch zur Unterstützung der Palästinenser in Neuseeland seit dem Ausbruch des Konflikts im Gazastreifen im Oktober 2023 gewesen, als Israel als Vergeltung für einen von der Hamas geführten grenzüberschreitenden Angriff eine Offensive startete, bei der etwa 1.200 Menschen getötet und 251 Geiseln gefangen genommen wurden.
Nach Angaben der palästinensischen Behörden wurden in dem Konflikt im Gazastreifen mehr als 64 000 Menschen getötet, während humanitäre Organisationen berichten, dass die Nahrungsmittelknappheit zu einer weit verbreiteten Hungersnot führt.
Viele Teilnehmer der Proteste am Samstag trugen palästinensische Flaggen und Transparente mit Slogans wie "Don't normalise genocide" und "Grow a spine, stand with Palestine", berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk Radio Neuseeland berichtet.
Die Organisatoren, die durch einen Marsch in Australien motiviert wurden, der im August die ikonische Harbour Bridge in Sydney lahmlegte, wollten mit der Kundgebung am Samstag eine wichtige Brücke der Stadt schließen, so Rata, mussten diese Pläne aber am Freitag wegen starker Winde aufgeben.
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