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Kurze Einblicke in aufkommende Trends im Management aus den ersten Seiten von MIT Sloan Management Reviewdem vierteljährlich erscheinenden Printmagazin.
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funky-data/Getty Images
Eine massive meta-analytische Studie, die mehr als eine halbe Million Arbeitnehmer umfasst, die außerhalb ihres Heimatlandes beschäftigt waren, untersuchte den Zusammenhang zwischen kulturellem Training und erfolgreicher Anpassung als Expatriate. Die Forscher fanden heraus, dass die Unterstützung durch die Führungskraft die größte Rolle dabei spielt, Einzelpersonen zu helfen, Leben und Arbeit an einem neuen Ort am erfolgreichsten zu bewältigen.
Jedes Jahr, investieren multinationale Konzerne Milliarden in globale Mobilitätsprogramme. Das Standardrepertoire umfasst Schulungen zu Bräuchen, Werten und Kommunikationsstilen des Gastlandes. Unsere Meta-Analyse der Forschung zu Migranten, einschließlich umgesiedelter Arbeitnehmer, deutet jedoch darauf hin, dass kulturelles Wissen eine minimale Rolle für die erfolgreiche Anpassung von Expatriates spielt.
In einer kürzlich in Nature Communicationsveröffentlichten Studie führten wir und unsere Kollegen die bisher größte Meta-Analyse zur Anpassung von Migranten durch. Wir synthetisierten Daten aus 1.114 Primärstudien mit 571.260 Personen, darunter Geschäfts-Expatriates, internationale Studierende und Wirtschaftsmigranten, um die Faktoren zu identifizieren, die tatsächlich mit einem erfolgreichen Umzug korrelieren.
Wir fanden heraus, dass kulturelle Unterschiede nicht der Haupttreiber für die Schwierigkeiten von Migranten sind; Stressfaktoren wie Diskriminierung und die Navigation durch neue Systeme haben weitaus größere negative Auswirkungen. Soziale Ressourcen wie Verbindung und Unterstützung tragen am meisten dazu bei, sich einzufügen, den Alltag zu bewältigen und in der neuen Umgebung effektiv zu funktionieren.
Das auffälligste Ergebnis für Führungskräfte zeigte sich, als wir untersuchten, wer diese Unterstützung leistet: Die Unterstützung durch einen Vorgesetzten war einer der stärksten und konsistentesten Prädiktoren für Erfolg. Sie war wesentlich entscheidender als die Unterstützung durch die eigene Gemeinschaft oder Landsleute des Mitarbeiters – oder in vielen Fällen sogar durch dessen Ehepartner oder Familie.
Warum spielt der lokale Chef eine so wichtige Rolle? Erstens, weil das Gefühl der Verbundenheit mit anderen und nicht einsam zu sein die absolut stärksten Prädiktoren für Anpassung sind; die Unterstützung durch den Vorgesetzten signalisiert dem Rest des Teams Legitimität und verleiht Zugehörigkeit. Zweitens können Vorgesetzte Rollenambiguität (ein Hauptstressfaktor für Expatriates) klären, einem Mitarbeiter bei der Bewältigung bürokratischer Hürden helfen und die ungeschriebenen Regeln des Arbeitsplatzes erklären. Drittens fördert ein unterstützender Vorgesetzter die Inklusion und mildert wahrgenommene Diskriminierung – den Faktor, der die Anpassung am wahrscheinlichsten beeinträchtigt.
Das Fazit: Der Erfolg Ihrer globalen Talentstrategie hängt nicht davon ab, wie gut Expatriate-Mitarbeiter die Kultur lernen. Er hängt davon ab, wie gut Ihre Führungskräfte sie unterstützen.
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