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Eine MIT SMR Initiative, die untersucht, wie die Technologie die Praxis des Managements umgestaltet.
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Andrew Baker/Ikon Images
Der Unternehmenszweck schlägt sich oft nicht in Engagement der Mitarbeiter nieder, weil es den Teamleitern schwer fällt, die strategische Vision mit dem Tagesgeschäft zu verbinden. Eine Untersuchung von 57.000 Mitarbeitern in 469 Unternehmen zeigt, dass Teamleiter, die einen regelmäßigen Dialog über den Unternehmenszweck führen, gleichberechtigte Beziehungen zu allen Teammitgliedern pflegen und den Mitarbeitern Autonomie gewähren, das Engagement der Mitarbeiter deutlich steigern können.
Unternehmensleiter nutzen den Unternehmenszweck die strategische Ausrichtung eines Unternehmens zu definieren und den kollektiven Anstrengungen der Mitarbeiter eine Bedeutung zu verleihen, die über die bloße Steigerung des Shareholder Value hinausgeht. Veolia, ein großer globaler Dienstleister in den Bereichen Energie-, Abfall- und Wassermanagement, bekennt sich beispielsweise zum "ökologischen Wandel - das ist unser Ziel", während der Werkzeughersteller Stanley Black & Decker erklärt, dass er "für diejenigen da ist, die die Welt gestalten". Solche Absichtserklärungen sollen die Richtung für das Wachstum eines Unternehmens vorgeben und das Engagement der Mitarbeiter fördern. Wenn jedoch das Führungsteam eines Unternehmens einen Unternehmenszweck formuliert und versucht, ihn in die Ziele und Aktivitäten des Unternehmens einzubinden, wird die Rolle der Führungskräfte tendenziell komplexer.
Es ist viel darüber geschrieben worden, wie betriebliche Ziele mit zweckgerichteten Zielen in Einklang gebracht werden können und wie der Unternehmenszweck auf verschiedenen Ebenen der Organisation integriert werden kann. Dennoch sind es letztlich die Teamleiter auf den verschiedenen Ebenen des Unternehmens, die ganzheitliche Bestrebungen in das Tagesgeschäft umsetzen müssen und dabei oft sowohl als Botschafter des Wandels als auch als Durchsetzer traditioneller Unternehmensanforderungen fungieren. Da sie die Aufgabe haben, die zweckorientierten Visionen und Geschäftsstrategien der Führungskräfte umzusetzen und gleichzeitig auf die praktischen Belange der Mitarbeiter einzugehen und die betrieblichen Ziele zu erfüllen, können Teamleiter als wichtige Vermittler fungieren, die für die Lösung des Spannungsverhältnisses zwischen unmittelbaren Leistungskennzahlen und längerfristigen zweckorientierten Initiativen verantwortlich sind.
Um besser zu verstehen, wie Teamleiter diese Herausforderung meistern, haben wir untersucht, wie sie die auf den Unternehmenszweck ausgerichteten Ziele kommunizieren und ihre Teammitglieder dazu bringen, diese zu erreichen. Wir verwenden den Begriff Zweckdialog um regelmäßige, bewusste Gespräche zu beschreiben, die Führungskräfte mit ihren Teams über den Unternehmenszweck führen. Führungskräfte, die diese Gespräche führen, eine gute Beziehung zu jedem Mitglied ihres Teams pflegen und ihnen bei der Ausführung ihrer Aufgaben Autonomie gewähren, erreichen eine deutliche Steigerung des individuellen Engagements der Mitarbeiter für ihr Team, ihre Rollen und Aufgaben. Für Führungskräfte, die eine zielgerichtete strategische Ausrichtung ihres Unternehmens anstreben und ihre Mitarbeiter in dieselbe Richtung ziehen lassen wollen, kann das Engagement der Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.
Die Macht des Zweckdialogs
Der Zusammenhang zwischen dem Teamdialog über den Unternehmenszweck und dem Engagement der Mitarbeiter ist tiefgreifend und wird sowohl in der wissenschaftlichen Literatur als auch in der Managementpraxis häufig unterschätzt. Unter Verwendung von Daten des Korn Ferry Institute, unsere Studie in der Zeitschrift Langfristige Planung umfasste 57.000 Beschäftigte in 469 Unternehmen.
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