

Anna & Elena Balbusso/theispot.com
Viele Organisationen beabsichtigen, ihre KI-Systeme auf Fairness, Verantwortlichkeit und Transparenz zu überprüfen, haben jedoch aufgrund struktureller und kultureller Hindernisse oder mangelnden Engagements Schwierigkeiten, verantwortungsvolle KI-Prozesse umzusetzen.
Im Oktober 2023 wurde New York City veröffentlicht seinen KI-Aktionsplan, in dem er sich öffentlich zum verantwortungsvollen und transparenten Einsatz künstlicher Intelligenz verpflichtet.
Doch Anfang 2024 standen New Yorks KI-Ambitionen auf dem Prüfstand.1 Beobachter stellten nicht nur die technische Genauigkeit des Systems in Frage, sondern auch die Governance-Protokolle, Aufsichtsmechanismen und Bereitstellungsprozesse der Stadt.
Dieser Fall stellt nur ein Beispiel für ein umfassenderes Muster dar.
Als Reaktion darauf haben die Regulierungsbehörden eine Reihe neuer Richtlinien eingeführt, darunter das AI-Gesetz der Europäischen Union, das kanadische Gesetz über künstliche Intelligenz und Daten und die aktualisierten KI-Vorschriften Südkoreas – allesamt neuen Druck auf Organisationen, Transparenz, Sicherheit und menschliche Aufsicht zu implementieren.
Doch selbst bei Unternehmen, die sich der potenziellen Gefahren bewusst sind, bleiben die Fortschritte uneinheitlich und sie laufen Gefahr, Fehler oder Voreingenommenheit in ihre Prozesse einzuschleusen oder unerwartete und möglicherweise schwerwiegende ethische Verstöße in großem Umfang zu begehen.
Beachten Sie die RAI-Lücken
Durch Interviews mit über 20 KI-Führungskräften, Ethikbeauftragten und leitenden Führungskräften aus verschiedenen Branchen, darunter Technologie, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Sektor, haben wir die interne Dynamik untersucht, die RAI-Initiativen prägt.
1. Die Rechenschaftslücke.
Referenzen
1. C. Lecher, „Der KI-Chatbot von NYC fordert Unternehmen auf, das Gesetz zu brechen„, The Markup, 29. März 2024, https://themarkup.org.
2. R. Titah, „Wie KI unser Verantwortungsbewusstsein verzerrt, MIT Sloan Management Review 65, Nr. 4 (Sommer 2024): 18-19.
3. C. O’Neil, J. Appel und S. Tyner-Monroe, “Prüfung des algorithmischen Risikos„, MIT Sloan Management Review 65, Nr. 4 (Sommer 2024): 30-37.
4. J. Friedland, D.B.Die Gefahren, die Ethik auf Autopilot zu stellen, MIT Sloan Management Review 65, Nr. 4 (Sommer 2024): 9-11.
#Hindernisse #Verlangsamung #Verantwortungsvoll

